Thermalwasser

Zdraviliška cesta 6, Laško

Thermalwasser

Eine vollständige Umarmung der Natur: Nach einer langen Reise durch das Gestein tritt wohltuendes Thermalwasser an die Oberfläche.

GESCHICHTE DES ORTES

Thermalwasser

Ein unbekannter Besucher schrieb vor rund 150 Jahren: ‘Das Wasser von Laško ist nicht nur warm. Es ist tröstend. Und das Kostbarste — es wirkt menschlich.’

Die Geschichte des Laškoer Thermalwassers beginnt tief unter der Erdoberfläche. Auf seinem Weg durch das Gestein erwärmt es sich und reichert sich mit natürlich gelösten Mineralstoffen an; anschließend steigt es durch Klüfte im triassischen Dolomit zur Oberfläche.

An der Quelle beträgt die Temperatur etwa 32 bis 34 °C und liegt damit sehr nahe an der Körpertemperatur. Deshalb ist der Kontakt mit dem Wasser besonders angenehm: Der Körper passt sich leicht an, die Muskulatur entspannt sich und das Baden vermittelt ein charakteristisches Gefühl von Ruhe und Behaglichkeit.

Das Wasser aus rund 160 Metern Tiefe ist natürlich mineralisiert und enthält vor allem Kalium, Magnesium, Natrium, Sulfate und Chloride sowie weitere gelöste Mineralstoffe. Mit einem Gesamtmineralgehalt von etwa 278 bis 295 mg pro Liter gilt es als mäßig mineralisiertes Thermalwasser.

Gerade die Verbindung aus natürlicher Wärme, mineralischer Zusammensetzung und langer unterirdischer Reise verleiht dem Laškoer Thermalwasser seinen Charakter. Seit mehr als einem Jahrhundert ist es eng mit der Kurtradition der Stadt verbunden; heute bleibt es vor allem das, was Besucher unmittelbar erleben: Wärme, Entspannung und angenehmen Kontakt mit Wasser.

Das Laškoer Thermalwasser wurde auch in kristalliner Form beobachtet. Untersuchungen des Instituts Bion berichteten von einem sehr hochwertigen ‘Biofeld’ des Wassers. Ein beim Gefrieren des Laškoer Wassers entstandener Kristall zeigte vollständige hexagonale Symmetrie, was die Forschenden als Hinweis auf innere Harmonie und einen hohen Grad energetischer Ordnung deuteten.

Wegen der im Ausgangstext genannten positiven und anregenden Eigenschaften wird das Thermalwasser auch zum Trinken empfohlen. Jede Person kann es nach eigenem Ermessen trinken. Aus ‘energetischer’ Sicht wird eine Menge von bis zu zwei Litern täglich genannt.

Diese Menge soll über den Tag in kleinere Portionen von etwa 200 ml verteilt werden. Das Wasser wird in kleinen Schlucken getrunken und vor dem Schlucken kurz im Mund behalten.

Thermana verfügt über zwei Trinkbrunnen mit Thermalwasser: einen im Hotel Zdravilišče Laško neben dem Café und einen im Verbindungsgang des Hotels Thermana Park Laško. Das Wasser steht kostenlos zur Verfügung.

IM LAUF DER ZEIT

Zeitleiste

1572
Die erste schriftliche Erwähnung der Laškoer Quellen findet sich im Buch ‘Von kalten, warmen, mineralischen und metallishen Wassern’ des österreichischen Autors Leonhard Thurneysser.
17. stoletje
Einwohner sollen um die warmen Quellen am Savinja-Ufer kleine gemauerte Becken angelegt und dort wegen der wohltuenden Wirkung gebadet haben.
1818
Arzt Dr. Riedl veröffentlicht in ‘Der Aufmerksame’, einer Beilage der Grazer Tagespost, einen eigenen Bericht über eine neu entdeckte Mineralquelle in der Steiermark.
1852
Ingenieur Leopold Rödl bemerkt ungefrorenen Boden nahe der Mündung der Rečica in die Savinja und entdeckt die vergessenen natürlichen Warmwasserquellen wieder.
1852–1854
Leopold Rödl fasst die wiederentdeckte Thermalquelle erfolgreich und leitet damit die moderne Erfolgsgeschichte des Kurorts Laško ein.

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